Fack ju Göthe 3

DE, Regie: Bora Dagtekin, VÖ: 2017, FSK 12, Komödie, 120 Minuten

© Constantin Film
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Der sogenannte #Finalfack ist nun der letzte Streich der Goethe-Gesamtschule.
Der Lehrer Zeki Müller (Elias M’Barek) hat mittlerweile seine einstigen Katastrophen-Schüler (u.a. Jella Haase, Max von der Groeben) bestens unter Kontrolle.
Da das Abitur kurz bevor steht besucht Herr Müller und seine Klasse das Berufsinformationszentrum. Dort bekommen sie jedoch Berufe vorgeschlagen, die ihnen überhaupt nicht passen, bzw. für die man das Abitur nicht braucht. Als Folge davon rebellieren sie erneut gegen die Schule und Herrn Müller, der an allem die vermeintliche Schuld trägt. Seine Klasse zum Lernen beziehungsweise Schulbesuch zu motivieren, bringt Zeki erneut an seine Grenzen, insbesondere auch, da er dieses Mal heftigen Druck von der Direktorin Gerster (Katja Riemann) bekommt, der selbst das Wasser bis zum Hals steht. Schafft die Klasse von Herrn Müller ihr Leistungsziel nicht, droht die Schließung der Schule!
Dieses Mal ist der Schulalltag geprägt von diversen Mobbing-Fällen, die durch die Hilfe von Lehrerneuzugang Biggi (Sandra Hüller) bekämpft werden sollen.

Auch der dritte Teil von „Fack ju Göthe“ hält von Beginn an etliche Lacher bereit.
Jella Haase bleibt ihrer Rolle als Chantal treu und spielt sie großartig. Selbiges gilt auch für ihre Kollegen. So hat Elyas M’Barek wieder einige Sprüche auf den Lippen und zeigt auch neue Seiten an Lehrer Zeki Müller auf.

Durch das Fehlen von Frau Schnabelstedt (Karoline Herfurth) habe ich anfangs ein wenig gebraucht, um mich in die aktuelle Handlung einzufinden, was aber recht schnell gelingt und im Endeffekt gut gelöst wurde.
Die Geschichte ist, wie auch in den vorherigen Teilen, stark übertrieben und teils unrealistisch, was man aber sicherlich beim #Finalfack nicht anders erwartet.
Jedoch reißt man hier aktuelle Themen an, die definitiv einen hohen Aktualitätswert an deutschen Schulen besitzen. Mobbing oder Schwierigkeiten bei Berufswahl sind sicher jedem angehenden Abiturienten keine Neuheiten. Die Probleme werden halbwegs vorzeigbar gelöst und man kann trotz der Komik auch eine Lehre aus dem Film mitnehmen.

Wenn man sich für einen Kinobesuch zu diesem Film entscheidet, sollte man sich auf ein lockeres und leichtes Erlebnis einstellen. Tiefgreifende Handlungsebenen gibt es nicht, was durch die Vorgänger aber eigentlich jedem klar sein sollte. Dieser Teil ist aber trotzdem stellenweise ernster, als die beiden vorherigen Teile.
Für die Teenager unter uns ist der Film sicherlich ein ‚must-see‘ bei denen die Eltern gut und gerne als Begleitung einspringen können. Ich denke, dass hier jede Altersklasse etwas zu lachen hat.

Abschließend finde ich, dass es schwierig ist eine Bewertung für „Fack ju Göthe 3“ festzulegen, da man sich einfach auf den Humor einlassen muss und die Art und Weise ein bisschen mögen muss. Daher würde ich zu einer 3 von 5 Punkten tendieren – Die Zielgruppe wird aber auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen!

1 Comment

  1. Finalfack. Ich bin richtig traurig, dass die Reihe nun zum Ende kommt. Elias macht wie immer eine gute Figur.
    Die Darstellung der Teenies ist so schön übertrieben, dass man über den Gehalt der Filme hinwegsehen kann. Es trifft genau meinen Humor!

    😀

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