Jigsaw

USA/CA, Regie: Michael und Peter Spierig, VÖ: 2017, FSK 18, Horror/ Thriller, 91 Minuten

© Studiocanal GmbH Filmverleih
© Studiocanal GmbH Filmverleih

Mit „Jigsaw“ geht die Reihe um den ‚Horrorvater‘ John Kramer nun bereits in die achte Runde.

Anfangs wird ein Mann von der Polizei verfolgt und flieht dabei auf ein Hausdach. Dort angekommen findet er einen Fernauslöser und verlangt von den Polizisten ein Gespräch mit Halloran (Callum Keith Rennie), ansonsten würden mehrere Menschen sterben.
Glücklicherweise ist Halloran schon direkt vor Ort und erkennt in dem Mann einen Straftäter, der ihm schon einige Male über den Weg gelaufen ist.
Dieser erzählt ihm nun aufgeregt, dass eine neue Spielrunde begonnen hat und er vor der Wahl steht, dass entweder er oder fünf andere Menschen sterben werden. In dem Moment als er deshalb die Fernbedienung betätigen will, eröffnen die Polizisten das Feuer und der Mann wird angeschossen.
Die Polizei hält das Gerede von einer neuen „Spielrunde“ für gelogen und schenken ihm keine weitere Beachtung. Doch erste Zweifel überkommen sie, als kurze Zeit später mehrere übel zugerichtete Leichen auftauchen, denn diesen fehlt das charakteristische Puzzlestück, doch nicht nur das – die Erste enthält auch einen USB- Stick mit einer Audiobotschaft…
Ist John Kramer (Tobin Bell) wirklich von den Toten auferstanden und knüpft an seine Horrortaten an?

Die Horror-Reihe „Saw“ hat für mich einen Kultstatus unter den Horrorfilmen erreicht. Jedoch ist bereits in den letzten Teilen einen Qualitätsschwund erkennbar gewesen.
Nun muss ich leider sagen, dass auch „Jigsaw“ mich leider nicht mehr überzeugt hat.
Er hat jede Menge Logikfehler und das Setting fesselt mich einfach nicht.

Der Film hält zwar an den einstigen Ritualen und Merkmalen fest, jedoch sind die Teilnehmer des Spiels stark klischeebehaftete Rollen (die Vernünftige, der Witzbold, etc.) die es schnell langweilig machen. Auch ihre Hintergrundgeschichten fand ich ebenfalls nicht wirklich ansprechend.
Schauspielerisch war der Film sicher keine Meisterleistung, was ich von einem Horrorfilm auch nicht unbedingt erwarte.

Insgesamt kamen zwar alte Gruselmomente zustande, für eine Fortsetzung nach so langer Zeit hätte ich mir jedoch einfach mehr Pepp gewünscht.
Und ich bin der Meinung, wenn man schon den Titel ändert und somit eine neue Ära eröffnet, sollte man vielleicht auch einige Neuerung schaffen und nicht einfach das Alte auf die gleiche Weise zeigen.

Für Fans der Reihe sicherlich wiedermal ein „Must See“, meiner Meinung nach muss das aber nicht zwingend im Kino sein. Ich vergebe 2 von 5 Punkten für „Jigsaw“.

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