Lady Macbeth

GB, Regie: William Oldroyd; VÖ: 2017, FSK 12, Drama, 89 Minuten

© Koch Films / FilmAgentinnen
© Koch Films / FilmAgentinnen

 

Lady Macbeth spielt im Jahre 1865.
Katherine (Florence Pugh) lebt, wie von ihr verlangt, in einer Ehe zu ihrem deutlich älteren Mann. Der Alltag zeigt ein liebloses, wortkarges und trostloses Zusammenleben der Eheleute.
Als ihr Mann für einige Zeit auf Reisen geht, entdeckt Katherine ihre Zuneigung zu einem jungen Arbeiter, Sebastian (Cosmo Jarvis), auf dem Anwesen ihres Mann. Als die beiden eine Affäre eingehen, deckt das neue Seiten an Katherine auf…

Das Historiendrama ist gekennzeichnet durch eine sehr stille Atmosphäre. Es gibt nahezu keine musikalische Untermalung der Szenen, was dem einen sicherlich als ‚langweilig‘ erscheint, künstlerisch gesehen, aber wirklich spannend ist. Es lenkt das Augenmerk deutlich auf die Handlung und Gestaltung.
Die Handlungsorte sind zwar nicht gerade vielfältig, aber wirken sorgfältig ausgewählt und sind wirklich schön anzusehen.
An sich ist Lady Macbeth eine klassische Intrigen-Geschichte. Was diesen Film meiner Meinung stark aufwertet, ist die Hauptdarstellerin Florence Pugh. Ich habe selten so eine ausdrucksstarke und schöne Frau gesehen. Trotz der eigentlich unmoralischen Handlungen, kann man sich gut mit ihr identifizieren. Für mich also eine wirklich herausragende schauspielerische Leistung.

Ich vergebe für den Film 3 von 5 Punkten.

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