Plötzlich Prinzessin

Hallo ihr Filmliebhaber!

Maria und ich waren Anfang September für ganze vier Tage in Frankreich und haben uns einen lang ersehnten Traum erfüllt: Filmgeflüster im Disneyland Paris.

Es ging in der Nacht vom Sonntag zu Montag los zum Flughafen Berlin Tegel. Noch vor dem Frühstück bestiegen wir das Flugzeug und waren schon vor 9:00 Uhr im Land der langen Brotstangen, die wir nach den vier Tagen wirklich über hatten. 😉
Ich erinnere mich noch an den Französischunterricht aus der Schule, als unsere Lehrerin immer vom TGV erzählte und dass es ja ein unglaubliches Erlebnis ist, mit diesem Schnellzug zu fahren. Auch daran kann ich nun einen Haken machen. Innerhalb von zehn Minuten waren wir am Park angekommen.
Direkt fühlte ich mich in eine andere Welt versetzt. Überall strömten verkleidete Menschen, jeden Alters und Geschlecht, in Richtung Parks. Nachdem wir unser Gepäck abgeladen hatten, machten wir uns auf ins Disneyland Paris.
Das Areal umfasst drei große Bereiche. Einmal das Disney Village – quasi eine Einkaufsstraße, mit Fastfood-Restaurants und Shops, dann gibt es zwei Parks – den Disneyland Park und die Walt Disney Studios.

Zunächst verschafften wir uns im Disneyland Paris einen Überblick über die bunte, fröhliche Welt der Märchen.
Disney gehört für mich zu meiner Kindheit, wie kaum etwas anderes. Ich besitze fast alle alten Klassiker, wie „Die Schöne und das Biest“, „Schneewittchen“oder „Aschenputtel“auf VHS, um nur einige wenige zu nennen . Ich liebe diese alten Märchen und bin sogar als Schneewittchen verkleidet bei unserem letzten Schultag gegangen. Natürlich lasse ich mich auch von den neuen Disneyfilmen verzaubern. Ganz vorne mit dabei sind „Nemo“, nach etwas Anlaufzeit auch „Frozen“ oder „Alles steht Kopf“.
Ich hatte also sehr hohe Erwartungen an das Disneyland.

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In den ersten Momenten war ich begeistert von den detailreichen Installationen und mein Herz schlug beim Anblick des rosafarbenen Schlosses direkt etwas höher. Auch die lustige Musik, die ununterbrochen in jedem Areal des Parks lief, versetzte einen in eine belustigte Stimmung. Wir schlenderten also die Main Street entlang, während die alten Häuser uns in alte Zeiten versetzten.
Der Park unterteilt sich in unterschiedliche Bereiche, wie das Adventureland mit Aladdin und Indiana Jones. Daneben gibt es den Bereich der klassischen Disneyprinzessinnen, der sich direkt hinter dem Traumschloss befindet.

Im Frontierland kann man eine Bergachterbahn fahren oder sich im Haunted House, einer wunderbaren Geisterbahn, gruseln. Im Discoveryland überschlug sich mein kleines Herz, da der Großteil im Stil von Star Wars gestaltet war. So auch die unfassbar coole Achterbahn Hyperspace Mountain, mit der man durch die Dunkelheit der Galaxie schießt.

Tagsüber gibt es zahlreiche Shows, die wir so gut es ging angesehen haben. Jeden Abend startet eine große Parade, die wirklich sehenswert ist und bei der ich tatsächlich das Disney-Fieber gespürt habe. Allabendlich startet dann noch ein großes Spektakel, bei dem sich fast alle Besucher vor dem, bis zur Dunkelheit immer mehr rosa einfärbenden Disneyschloss versammeln, um eine Lasershow inklusive Feuerwerk und Filmprojektion auf dem Schloss zu bewundern.

Am nächsten Tag haben wir uns dann in die Walt Disney Studios gewagt. Hier findet man dann mehr, was mit den neueren Disneyfiguren bzw. den Animationsfilmen zu tun hat. Zum Beispiel kann man mit Crushs Toaster fahren – eine Achterbahn, die dem Film „Findet Nemo“ und dem OAS nachempfunden ist. Hier gibts, trotz ewiger Anstellzeit, eine absolute Fahrempfehlung! 😍

Maria hat in einem Zeichenkurs eine eigene Mickey Mouse zu Papier gebracht, während ich im Hollywood Tower Hotel mit dem Fahrstuhl in die Tiefe gestürzt bin. Gemeinsam haben wir uns durch die Filmsets fahren lassen und etwas hinter die Kulissen geblickt.

Auch im Studio Park gab Shows, unter anderem einen Stormtrooper-Marsch, der mit 6 der weißen Hüter etwas mau ausgefallen ist. Die dazugehörige Inszenierung war trotzdem ganz cool – hier ein kleiner Ausschnitt aus der Bühnenshow.

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Abschließend bleibt zu sagen, dass ich mehr erwartet habe. Das heißt jedoch nicht das Disneyland eine Enttäuschung war, vielleicht bin ich auch einfach zu alt und deswegen nicht mehr so leicht vom Hocker zu reißen. Persönlich hat mich gestört, dass es fast nur ums Verkaufen der eindeutig überteuerten Souvenirs ging. Und natürlich gibt es überall die Möglichkeit mit den „echten“ Figuren oder mit den fest installierten Disneystars Fotos zu machen. Aber die „lebensechten“ Stars hatten ihre Fotospots, bei denen man sich anstellen musste, um eines der beliebten Fotos zu ergattern. Das finde ich schade. Ich hatte erwartet, dass Mickey, Donald und Co. auch mal so im Park herumspazieren würden.

Aber immerhin hatte ich bei vielen Dingen, die Verbindung zu meiner Kindheit und bin wirklich absolut beeindruckt von der Detailverliebtheit der Macher.

Alles in allem war es ein toller Ausflug, aber es hätten zwei Tage im Disneyland vollkommen ausgereicht. Wir haben deshalb noch einen Kurztrip nach Paris gemacht und die Stadt der Liebe bewundert.

Zauberhafte Grüße,
Eure Anne von Filmgeflüster.

Wie immer könnt ihr Fragen und Feedback in die Kommentare posten oder mir eine Mail an anne@filmgefluester.de schreiben.

1 Comment

  1. Das klingt ganz so, als ob ihr eine gute Zeit hattet! Mir war gar nicht bewusst, dass Nemo auch zu Disney zählt, auch wenn ich ein absoluter Fan des Clownfischs bin. 🙂
    Liebe Grüße!

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